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Die goldene Mitte.

Aufsetzend auf dem Wertequadrat von Paul Helwig hat Schulz von Thun das Entwicklungsquadrat konzipiert.

Dieses Quadrat basiert auf folgender Überlegung: Im menschlichen Zusammenleben können Werte (Qualitäten, Tugenden) nur dann eine konstruktive Wirkung zeigen, wenn sie in gesunder Spannung zum jeweiligen Gegenwert stehen, zu einer komplementären „Schwestertugend“. Diese dynamische Balance sorgt dafür, dass sich eine Eigenschaft nicht ins Extrem entwickelt. Kurz gesagt: Es geht um das Prinzip der goldenen Mitte.

Für Kommunikations- und Interaktionsprozesse in Teams ist dieser Aspekt besonders wichtig. Denn es geht hier nicht um eine Veränderung von „schlecht” zu „gut”, sondern vielmehr darum, über Ergänzungen im Verhaltensrepertoire eine Balance anzustreben.